Campus Mirabell

Der Campus Mirabell liegt im Herzen Salzburgs und besteht aus einer Volks- und einer Mittelschule. Die Steuerungsgruppe im Andräviertel nahm ihre Arbeit im Frühjahr 2021 auf, mit einem intensiven Projektstart auf zwei Ebenen ab Herbst.

Erstens soll die Zusammenarbeit zwischen der Volksschule und den Erziehungsberechtigten gestärkt werden. Die Lehrer:innen wünschen sich, „alle mit an Board zu holen“. Im Fokus steht hierbei im ersten Schritt der Umgang mit sprachlichen und kulturellen Unterschieden. Die Plattform für Menschenrechte organisierte dazu eine schulinterne Lehrer:innenfortbildung (SchiLF) in der die Lehrer:innen die Möglichkeit haben, zu Beginn des neuen Schuljahres eigene Handlungsmöglichkeiten und Herangehensweisen zu reflektieren und neue Kompetenzen zu erwerben, um die Weichen für die weitere Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten zu stellen. Gerade in den vergangenen eineinhalb Jahren gestaltete sich diese pandemiebedingt noch herausfordernder als sonst.

Doch auch und gerade für die Kinder war das letzte Schuljahr alles andere als einfach, was sich auch in den Klassenverbänden zeigt. Die Gruppen konnten sich aufgrund des Distanzlernens nur bedingt finden und Dynamiken hervorbringen. So ist es den Lehrer:innen nun ein Anliegen, Teamfähigkeit zu fördern und das solidarische Miteinander unter den Schüler:innen zu unterstützen. Deshalb organisieren das IGLU Jugendzentrum, JETZT soziale Arbeit an der Schule und die Plattform für Menschenrechte „Kinderrechts- und Teambuildingvormittage“ für die ersten und zweiten Klassen der Mittelschule. Hierbei besteht zudem die Möglichkeit, die Kinder, deren Bedürfnisse und Themen kennenzulernen, die im weiteren Prozessverlauf wieder aufgegriffen und bearbeitet werden können.

Mehr über den Campus Mirabell finden Sie hier.

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Kontakt Volksschule: direktion@campusmirabell-vs.salzburg.at
Direktorin: Ursula Hinterseer

Kontakt Mittelschule: direktion@campusmirabell-ms.salzburg.at
Direktorin: Adelheid Bendl

ABZ – Haus der Möglichkeiten

Wir sind Teil der Katholischen Aktion und eine Einrichtung in Salzburg/Itzling. In unserer Arbeit orientieren wir uns am Leben und an den Bedürfnissen der Menschen – auch – am Rand der Gesellschaft. Schwerpunkte sind soziokulturelle Stadtteilarbeit, interkulturelle und interreligiöse Aktivitäten und Begegnungen, Arbeitswelt, lokale Menschenrechtsarbeit und Beratung bei Diskriminierungen. 

Gemeinsam mit engagierten Gruppen und Einzelpersonen initiieren wir – je nach Bedarf – Kurse, Veranstaltungen oder Events oder kooperieren bei Projekten im Stadtteil. 

Mehr Informationen über ABZ: www.abz-salzburg.at

Kontakt

Mo-Mi, 8.30 – 12.00
Kirchenstraße 34, 5020 Salzburg
abz@abz.kirchen.net

Mag.a Maria Sojer (Teamleiterin & Verantwortliche für ABZ)
Tel: 0662/451290-13 oder 0676/8746-6659
Mail: maria.sojer@abz.kirchen.net

Claudia Kaser (Sekretariat)
Tel: 0662/451290-11
Mail: claudia.kaser@abz.kirchen.net

SOB und Kolleg für Sozialpädagogik der Caritas

Die Steuerungsgruppe Caritas-Schulen nahm ihre Arbeit im Herbst 2018 auf. Die Zusammenarbeit wurde auf zwei Ebenen gestartet. Einerseits hat eine Klasse im Rahmen des „Projektmanagement-Seminars“ ein Projekt zum Thema Menschenrechte entwickelt und verwirklicht. Die Plattform hat der Klasse Vertiefung zu dem ausgewählten Thema sowie Unterstützung bei der Durchführung angeboten. Andererseits wurden Menschenrechtsworkshops im Rahmen der Seminare „Ethik” und „Sozialmanagement und Recht” von der Plattform angeboten.

Der intensive Start wurde im Jahr 2019 fortgesetzt. Es wurden Workshops zu folgenden Themen durchgeführt: Verbot der Folter und der Todesstrafe, Mobbing, Krieg und Frieden, Medien und die Menschenrechte, Flucht, Asyl, Migration und Integration, Recht auf Nahrung und saubere Umwelt sowie „Weltsicht – Wahrnehmung aus anderer Perspektive“. „Die Rückmeldungen der Klassen waren euphorisch.“ – (Gertraud Sachs, Pädagogin der Caritas-Schulen)

Die Projektklasse vom Kolleg für Sozialpädagogik entwickelte einen Mobbingpräventionsworkshop für Schulkinder. Die Plattform begleitete dabei die Klasse und organisierte Weiterbildung zum Thema: einen Workshop vom Friedensbüro – sowie die Durchführung des Pilotprojekts in der NMS Liefering. Am 29.04. wurden 3 Workshops in Liefering erfolgreich abgehalten. Damit konnte eine Kooperation zwischen der am längsten und der neu teilnehmenden Schule im Rahmen des Projektes erreicht werden. Gleichzeitig war dies die erste stadtteilübergreifende Aktion der Menschenrechtsschulen in der Stadt Salzburg.

Die Kooperation mit den Caritas-Schulen ist für die Plattform besonders interessant, da sie bewusst Multiplikator*innen ausbilden, die in ihrem späteren Berufsleben eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung der und bei der Sensibilisierung für die Menschenrechte haben werden.

Mehr über die Caritas-Schulen: www.sob-caritas.at
Sowie das Bildungsangebot: www.sob-caritas.at/ausbildung/ausbildungsangebot

Caritas4

Schule für Sozialbetreuungsberufe
Bildungsanstalt für Sozialpädagogik

Schießstandstraße 45
5061 Salzburg
Telefon: 0662 908 668
Fax: 0662 908 668-120

Städtischer Kindergarten Itzling 2

Das pädagogische Team betreut im KG Itzling 2 bis zu 100 Kinder im Alter von 3 – 6 Jahren. Verlängerte Öffnungszeiten werden bei Bedarf angeboten.

Als besondere Schwerpunkte unseres Hauses gelten:

M Mathematik
I Informatik
N Naturwissenschaften
T Technik
Sprachen
Inklusion
Interkulturalität
Menschen/Kinderrechte

Beweggründe zur Arbeit im Netzwerk Plattform Menschenrechte sind:

Wir wollen mit den uns anvertrauten Kindern Selbstbewusstsein, Rechtsbewusstsein und Empathie partizipativ leben, um ein positives Miteinander zu gewähren!

Den Pädagog*innen des Kindergartens 2 wurde am 21. Jänner ein Workshop von Dr. Sumeeta Hasenbichler zum Thema „Deutsch als Zweitsprache im Kindesalter“ geboten. Inhalte des Workshops: (1) Zweitspracherwerbstheorien im Kindesalter; (2) Unterschiede zwischen Deutsch und einigen migrantischen Sprachen (Türkisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch und Arabisch); (3) Welche Eigenschaften der deutschen Sprache bereiten generell Nichtmuttersprachlern große Schwierigkeiten? (4) Warum tun sich manche Kinder mit anderen Muttersprachen schwer beim Erlernen der deutschen Sprache?; (5) Welche Faktoren begünstigen generell den Spracherwerb / das Sprachenlernen?; (6) Wie könnte ein sprachbewusster Unterricht / eine für den Spracherwerb förderliche Umgebung gestaltet werden? (7) Reflexion über die eigenen Fremdsprachlernerfahrungen. Der praxisorientierte Workshop erwies sich den Teilnehmer*innen sehr informativ und bereichernd.

Die Workshop-Reihe zum Thema Kinderrechte wurde von der Kindergartenpädagogin, Hanna Gutenthaler fortgesetzt. Die kindergartengerechte Adaptation des Workshops „Was braucht ein Kaninchen“ hat das Ziel, die Kinder mit ihren Grundrechten und –pflichten bekanntzumachen, die besonders bei den Integrationskindern und ihren Eltern ein tägliches Thema sind. Die Kinder verinnerlichen die behandelten Themen gut und beziehen sich später auf das Gelernte. Frau Gutenthaler hält ca. monatlich einen Workshop ab und entwickelt ihn fortlaufend weiter. Durch ihre Arbeit ist die Menschenrechtsbildung im Kindergarten 2 Itzling gesichert.

Auf die Empfehlung des Steuerungsteams Itzling wurde der Konfliktlösungsteppich „Friedensbrücke David“ von ENWI-Lernmittel OGH angeschafft. Er veranschaulicht die Stufen von Mediation, auf denen sich Streitende Schritt für Schritt annähern und gemeinsam – begleitet von einem*einer Mediator*in – an einer Lösung arbeiten können. Der Weg über die Friedensbrücke fördert die Entwicklung von Verständnis und Empathie. Der Konfliktlösungsteppich wurde bis März 2019 im Kindergarten 2 Itzling häufig eingesetzt. Laut Erfahrungen spielt bei der Methode die soziale und sprachliche Entwicklung der Kinder eine Rolle; bei den Kleineren etwa ist das erstrangige Ziel, diese zu fördern. Schulanfänger arbeiten sehr konstruktiv an Problembeschreibung und Problemlösung und eignen sich rasch diese Methode an, die sie dann quasi als Peermediator*innen in den Alltag einbringen. So etabliert sich eine neue Konfliktlösungskultur unter den Kinder. Die Kindergartenpädagog*innen unterstützen die Methode mit diversen Märchen, deren Konklusionen auch in den Alltag integriert werden.

Mehr über den Kindergarten Itzling 2: https://www.stadt-salzburg.at/pdf/konzept_itzling_2_2019.pdf

Städt. KG Itzling 2
Gorlicegasse 14
5020 Salzburg
0662/451107
kgitzling2@stadt-salzburg.at

Stadtteil:KULTUR Itzling

Die Stadtteil:KULTUR Arbeit in Itzling versucht, alle diejenigen zu erreichen, die in Itzling wohnen, arbeiten und/oder ihre Freizeit verbringen. Institutionen aller Art – Schulen, Kindergärten, Siedlungen, Bewohnerservicestellen, Handwerksbetriebe, Studierendenheime, Science City, Techno Z, uva. – werden in die Arbeit mit eingebunden. Ziel ist es, durch Empowerment und partizipativen Möglichkeiten, die Wünsche und Bedüfnisse der Menschen ins Zentrum zu stellen und ihre Ideen bei der Umsetzung zu Begleiten.

Weiterlesen „Stadtteil:KULTUR Itzling“

Die Kinderfreunde Salzburg: Arbeiten für eine kinderfreundliche Gesellschaft

Eine kinderfreundliche Gesellschaft ist durch ein solidarisches und demokratisches Miteinander geprägt. Für die Kinder bedeutet dies insbesondere, dass die Lebens- und Lernbedingungen die vielfältige und individuelle Entfaltung ihrer Persönlichkeiten ermöglichen.

Projekt KECK

Ein Stadtteilprojekt für Kinder und Jugendliche im Norden der Stadt Salzburg

Wir bieten: eine kostenlose, flexible, mobile und für alle Kinder offene Betreuung im öffentlichen Raum.

Die Grundlagen unserer Arbeit sind:

  • die sechs Kinderfreunde Werte (Solidarität, Gleichheit, Vielfalt, Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit)
  • freizeit-, kultur- und sozialpädagogische Prinzipien
  • die Kinderrechte

 Stadtteilarbeit wie wir sie verstehen!

  • das Freizeitangebot im Wohnumfeld der Kinder zu verbessern
  • die Spiel-, Sport- und öffentlichen Plätze in Itzling und Elisabeth-Vorstadt zu betreuen und zu beleben
  • Bewegung in die Stadtteile zu bringen mit Sport, Spiel und Spaß
  • die Enge der Stadträume zu öffnen, sowie neue Spiel- und Erholungsnischen zu entdecken
  • die letzten Grün- und Abenteuerflächen zu sichern bzw. neue zu schaffen
  • die Kinder in ihrer Entwicklung durch Gespräche, pädagogische Impulse und Kreativität zu fördern
  • die ganzheitliche Unterstützung der Gesundheit durch Spiel- und Sportangebote, Vermittlung gesunder Ernährung und der Herstellung einer Vertrauensbasis
  • das Recht auf Partizipation und Mitsprache der Kinder und Jugendlichen
  • die Förderung des Bewusstseins für Umwelt- und Natur
  • die Sensibilisierung für Gleichheit in Vielfalt
  • Miteinander erleben
  • in jugendlichen Krisensituationen zu helfen
  • Ansprechpartner sein für die Belange und Wünsche der Kinder und Jugendlichen
  • bei Anrainerkonflikten zu vermitteln
  • und so manches mehr…

Wo wir wann zu finden sind:
15:00-18:00

Montags:
Naturspielraum (Fußballwiese) Itzling
Gebirgsjägerplatz, E-Vorstadt

Dienstags:
Naturspielraum (Fußballwiese) Itzling
Julius-Haagn Spielplatz, E-Vorstadt

Mittwochs:
Alterbachspielplatz (Rauchenbichl), Itzling

Donnerstags:
Gebirgsjägerplatz, E-Vorstadt
Kirchenspielplatz Itlzling/ABZ (Kinderkochen) (wöchentlicher Wechsel)

Freitags:
Kirchenspielplatz, Itzling (im Stadtteilgarten Itzling)

Einmal im Monat: kostenloser Ausflug (Samstag)

Kontakt:
Projektleitung: Stefanie Achrainer
E-Mail: projekt.keck@sbg.kinderfreunde.at

Tel: 0662 455 488 oder 0699 14554887

Mehr Informationen: https://kinderfreunde.at/Bundeslaender/Salzburg

NMS Schwarzach

Die NMS Schwarzach im Pongau wurde als Menschenrechtsschule Pongau ausgewählt. Das Projekt wurde im Sommer 2016 gestartet und wird bis Ende Juni 2017 weitergeführt.
Gemeinsam mit Direktor Walter Sulzberger wurden folgende Themenschwerpunkte erarbeitet:

  • Teambuilding in den 1. Klassen (da die Schüler*innen von den umliegenden Gemeinden Goldegg, St.Veit und Schwarzach erstmals aufeinandertreffen und im Schuljhar 2016/2017 nicht nach Gemeinden in den Klassen aufgeteilt werden.
  • Workshop-Tag am 13. Dezember 2016 (da der Tag der Menschenrechte auf ein Wochenende fällt und vorher schulautonome freie Tage sind) mit verschiedenen sozialen Institutionen aus dem Pongau
  • Sexualpädagogik für die 4. Klassen im März 2017
  • Elternarbeit zu einem Wunschthema der Eltern – Mobbing – Februar 2017
  • Workshop zum Umgang mit Geld für die 4.Klassen im Juni 2017

Zusätzlich ist die Vernetzung mit sozialen Institutionen im Pongau ein großer Teil zu Projekts, um den Schülerinnen und auch den Lehrerinnen zu vermitteln, welche Institutionen für welche Problemlagen zuständig sind und schon ein Erstkontakt hergestellt ist.